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RE: Lebensmittelverschwendung in Deutschland – Harte Fakten

in #de-stem7 years ago

Hallo deepculture,

danke für deinen ausführlichen Kommentar.

Du hast bestimmt mit einigen Sachen Recht.

Ich persönlich bin sehr zufrieden mit dem Artikel und seinen Auswirkungen.
Ich wollte ein Bewusstsein schaffen, was mir zu einem gewissen Grad auch gelungen ist.
Manchmal brauchen Menschen das Gefühl von Angst, um die Augen zu öffnen.

Was WWF beabsichtigt oder nicht weiß ich nicht und spielt für meinen Artikel auch nicht wirklich eine Rolle.

Ich stimme völlig mit dir überein, dass natürliche Kreisläufe super sind und das wenigstens etwas zur Erde zurück geht ist auf jeden Fall ein positiver Faktor!!
Das bei dem Thema hier viele Kreisläufe natürlich sind, sehe ich aber nicht.

Den Glauben, dass in den Supermärkten alles in Biotonnen landet, muss ich dir leider nehmen. Das ist nicht so. Das meiste landet im Restmüll, weil es in Plastik eingepackt ist. Von den Kühlprodukten nicht zu sprechen. Hier findet also kein Kreislauf statt. Weder ein natürlicher, noch ein unnatürlicher.

Das selbe gilt leider für Verbraucher. In vielen Städten gibts noch nicht mal Plastik-Trennung, geschweige den Komposttonne. Es wird aber zum Glück immer mehr.

Wie gesagt, ich wollte ein Bewusstsein schaffen, über die Wichtigkeit dessen sind wir uns ja einig!! 😀👍🏻

LG Monja

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Joa. Wenn ich erstmal im Schreiben drin bin und die Gedanken so fließen, wird es schnell eine hohe Wand aus Text. :D

Ich wollt jetzt aber nochmal sagen, das war jetzt nicht als Kritik gedacht, sondern nur noch ergänzend eine weitere Perspektive. Den Artikel fand ich ziemlich gelungen und bevor die Leute nachhaltig handeln, muss ihnen erst einmal ein Bewusstsein dafür ermöglicht werden. Also aufzeigen, was schlecht ist und dan muss man ihnen darauf aufbauend auch Wege aufzeigen, wie man ohne unnötig viel mehr Aufwand nachhaltig wird.

Und zum Recycling stimme ich dir natürlich auch voll und ganz zu. Grad die Firmen müssten zum recylcen stärker verpflichtet werden. Aber auch bei den normalen Verbrauchen sehe ich auch das Problem, dass sie aus reiner Faulheit lieber alles in den Restmüll werfen.
Bei mir in der Stadt kenn ich das auch garnicht und bin davon ausgegangen, dass es deutschlandweit einheitlich so gemacht wird. Ich hab hier vor der Tür extra Tonnen für Papier, Kunst- und Wertstoffe, Biotonne, Restmülltonne und gleich um die Ecke Glastonnen für drei Farben.

Aber die Verbraucher zu "erziehen" wird eben niemals funktionieren. Ich sehe die Firmen und v.a. die Politik in der Pflicht, damit die Verpackungen stark reduziert werden bzw. nur wiederverwertbare und natürlich abbaubare Verpackungen genutzt werden. Die Technologie dafür ist ja vorhanden, nur der Wille der Oberen eben nicht, solche Dinge zu fordern und zu fördern.

Die Leute werden eben nachhaltiger, wenn sie weniger Möglichkeiten haben, nichtnachhaltig zu handeln. Als Beispiel kann man ziemlich gut die Einkaufstüten nehmen. Wenn die Läden keine Tüten aus Plastik mehr anbieten oder dafür gezahlt werden muss, passen sich die Verbraucher ganz automatisch an und haben auf einmal immer Jutebeutel dabei oder wiederverwendbare Einkaufskörbe.

LG

Lach.... noch ne Wand 😀
Ja, es gibt echt noch viel zu tun. Aber ich hab gesehn, du willst vielleicht in die Erwachsenenbildung gehn, da kannste ja mal ansetzen! 😊

Leider ist das nicht überall so. In Hamburg mitten in der Stadt zb wird stellenweise gar nichts getrennt, einfach aus Platzgründen. Klar, Flaschen und Papier gibt. Aber sonst nix. Natürlich nicht überall..
Es ist definitiv die Faulheit, warum das meiste noch im Restmüll landet. Und Dummheit und Desinteresse, dass es überhaupt irgendwo in der Tonne landet.
Yupp, die Politik ist dran. Das kann nur noch ein bisschen dauern.

Was ich vergessen hatte. Rewe machte ja jetzt den Vorreiter mit dem Kühlschrank für abgelaufene Sachen!! Das find ich persönlich schon ziemlich stark. Was auch immer für eine Motivation dahinter steckt. Das sollte überall so sein.

Auf bald mal!! 🤗 LG Mo*