Eigentlich hatte das neue Jahr ganz gut angefangen und ich dachte schon, dass wir nun endlich mal etwas entspannter durch den Alltag gehen könnten. Aber da hatte ich mich ziemlich getäuscht, denn nun zum Ende des Januars hat es uns wieder erwischt. Die Zeit der Ruhe war kurz, hat uns aber zumindest einen entspannten Jahreswechsel ermöglicht, und haben zumindest versucht, den ganzen Schlamassel der letzten Monate ein wenig zu vergessen. Angefangen hatte es vor einer guten Woche, als zuerst die Große es geschafft hat, das Thermometer in Regionen zu bewegen, in denen bei Eltern bereits leichte Panik ausbricht. Im letzten Herbst hatten wir genau das ja wiederholt erlebt, und dabei so einige sorgenvolle Momente durchlebt, uns uns immer wieder die verschiedensten Viren heimgesucht hatten. Genau deshalb hatten wir gehofft, dass es in diesem Jahr endlich wieder ein wenig entspannter zugehen würden, aber da wurden wir nun eines Besseren belehrt.
Nachdem die ersten Temperaturwallungen nur von kurzer Dauer waren, ging es nun bei der Kleinen weiter, bei der der Arzt uns die doch etwas überraschende Diagnose übergab, dass wir mal wieder den Corona-Virus bei uns zu Besuch hätten. Wunderbar und wie üblich zu einer total unpassenden Zeit. Nun gut, passen tut so ein Hausbesuch wahrscheinlich nie, aber da abzusehen ist, dass wohl auch wir Erwachsenen nicht verschont bleiben werden, muss ich mir nun überlegen, wie ich eventuelle Arbeitsausfälle in den nächsten Tagen geregelt bekomme. Eigentlich bin ich gerade darauf angewiesen, vor Ort zu sein und kann nicht wie sonst, mal ganz spontan ein paar Tage Heimarbeit einschieben.
Glücklicherweise geht es der Kleinen bereits besser und das Fieber hält sich bei ihr in Grenzen. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man sie sofort wieder in den Kindergarten schicken, wo sie auch gerne hingehen würde. Aber bei mir haben sich nun auch genau die Symptome breitgemacht, denen ich in diesen Tagen nun wirklich nicht begegnen will. Innerlich und äußerlich kämpfe ich gegen das Unheil, und werde mein Schicksal nicht kampflos in kauf nehmen. Mal sehen, wie es am nächsten Tag weitergeht..
Der nächste Tag!
Und wie hätte es auch anders sein können, der folgende Tag wurde zu einer richtigen Tortur. Angefangen mit brutalen Schmerzen im Rücken und in der Schulter, welche ich in den letzten Tagen noch mit körperlicher Überanstrengung abgetan hatte, aber welche mir nun bereits beim Aufstehen zu schaffe machten. Selbst an ruhiges Liegen war nicht zu denken, weil sich der Schmerz in jeder Position zu Wort meldet und normales Sitzen, Laufen oder Schlafen unmöglich macht.
Meine diesbezügliche Recherche verleitete mich dazu, nun auch einen Covid-Test zu machen, welche gar nicht anders als positiv sein konnte. Wunderbar, genau diese Diagnose wollte ich vermeiden und stehe nun zusätzlich zu meinem äußerst miserablen körperlichen Zustand vor dem Dilemma, die nächste Woche neu organisieren zu müssen. Wie ja bereits oben geschrieben, ist das gerade recht kompliziert, was natürlich für keinen Betroffenen eine Ausrede sein kann.
Mein steigendes Fieber ist da nun auch nicht gerade hilfreich, und bestätigt letztendlich aber das Testergebnis. Das Krankheitsgefühl wäre eigentich auszuhalten, wenn da nicht diese verdammten Schulterschmerzen wären, welche mich nun den ganzen Tag begleiten und welche auch für die Nachts nicht Gutes ahnen lassen.
Aber gut, genug geklagt! Ich hoffe nun einfach, dass der Rest der Bande bereits durch ist und ich diesmal der bin, der den größten Spaß abbekommen hat. Zu Lachen ist mir natürlich nicht zu Mute, aber zumindest weiß ich nun, woran ich bin und kann mit dieser Information nun daran gehen, die kommende Woche zu organisieren. Größere Ausfälle kann ich mir nämlich nicht leisten, und daher versuche ich es im Augenblick mit ein wenig Galgenhumor und hoffe darauf, dass der Spuk bald vorbei ist.
Ohne wirklichen Durchblick bleibt mir die Frage im Hals stecken – wenn bereits geimpft, wieso dann die Plage nicht an die Tür von nebenan klopft? Oder war die erste Impfung nur gegen Schweißfüße gedacht?
Ob geimpft oder nicht, die Plage stellt sich trotzdem vor. Bei ersterer Situation kann man sie vielleicht leichter abschütteln und ignorieren. Nun ja, letztendlich bleiben Fragen Fragen fragen!
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Karl-Heinz, 54, steht auf dem Schlauch.
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.(1/10)
Rechte oder linke Schulter?
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Covid!